LEISTUNGSBEURTEILUNG 4.0

 

für Schularbeiten in der Neuen Mittelschule


4.0

Ziel
übertroffen

Über den Unterricht hinaus:

Ich kann anspruchsvolle Aufgaben, denen ich im Unterricht nicht begegnet bin, richtig lösen/ausführen.

3.0

Ziel erreicht

Wie im Unterricht gelernt: Ich weiß und kann das, was wir
im Unterricht geübt haben. Ich kann die einfachen und
auch komplexen Aufgaben lösen/ausführen.

2.0

Ziel fast
erreicht

Ich kann alle einfachen Aufgaben lösen/ausführen,
aber meine Arbeit weist bei komplexen Aufgaben viele
Fehler oder Auslassungen auf.

1.0

Ziel teilweise erreicht

Mit Hilfe kann ich einige der einfachen und auch einige der komplexeren Aufgaben lösen/bearbeiten.

0.0

Ziel nicht erreicht

Auch mit Hilfe weiß und kann ich nichts zum Lernthema.

 

AUSWERTUNG DER ERGEBNISSE

 

Sehr gut

Mindestens die Hälfte der Ergebnisse ist 4.0,  
die restlichen Ergebnisse sind 3.0.

Gut

Drei Viertel der Ergebnisse sind 3.0 oder 4.0,
die restlichen Ergebnisse nicht weniger als 1.0

Befriedigend

Mindestens 40 % der Ergebnisse sind 3.0 oder höher,
die restlichen Ergebnisse nicht weniger als 1.0

Genügend

Mindestens die Hälfte der Ergebnisse ist 2.0 oder höher.

Nicht genügend

Die Anforderung für ein Genügend wurden nicht erreicht.

Mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 wurde die Hauptschule Gunskirchen zur Neuen Mittelschule.

Die wichtigsten Änderungen (gültig für die 1. Klassen des Schuljahres 2014/2015):

  • Die Gegenstände Deutsch, Englisch und Mathematik werden nicht mehr in Leistungsgruppen, sondern im Klassenverband unterrichtet.

  • Um die optimale Förderung jedes Kindes zu gewährleisten,
    arbeiten in diesen Fächern weitgehend 2 LehrerInnen im Team.

  • In der 1. und 2. Klasse erfolgt die Beurteilung nach der gewohnten 5-teiligen Notenskala.

  • Ab der 3. Klasse erfolgt die Beurteilung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik differenziert nach grundlegenden und vertieften Bildungszielen.
    Der Unterschied liegt nicht in den Inhalten, sondern in der Komplexität der Aufgaben:
    Grundlegende Bildungsziele sind Grundanforderungen, die Aufgaben weisen eine
    geringe Komplexität auf.
    Vertiefte Bildungsziele gehen über die Grundanforderungen hinaus und entsprechen jenen der AHS-Unterstufe, die Aufgaben sind komplexer.

  • Ihr Kind hat bei jeder Leistungsfeststellung die Möglichkeit, eine Note in vertiefter Allgemeinbildung zu erreichen; es gibt keine längerfristige Zuweisung zu grundlegenden oder vertieften Bildungszielen.
    Die Gesamtnote ergibt sich aus der Summe der Leistungsfeststellungen und in welchem der Bereiche diese vorwiegend erzielt worden sind.

  • Es gibt in der 3. und 4. Klasse 7 Beurteilungsstufen:
    Vertiefte Allgemeinbildung: Noten 1, 2, 3, 4
    (5 gibt es nicht, weil in diesem Fall die Beurteilung nach den Kriterien der Grundlegenden Allgemeinbildung erfolgt)
    Grundlegende Allgemeinbildung: Noten 3G, 4G, 5G
    (1 und 2 gibt es nicht, weil in diesem Fall die Beurteilung nach den Kriterien der Vertieften Allgemeinbildung erfolgt)

  • Die Beurteilung nach den Anforderungen der vertieften Allgemeinbildung berechtigt die SchülerInnen zur Aufnahme an höheren Schulen.
    Im Falle einer Beurteilung mit 3G ist eine Aufnahmeprüfung oder ein entsprechender Beschluss der Klassenkonferenz erforderlich.

  • Beurteilungen in Vertiefter Allgemeinbildung und Grundlegender Allgemeinbildung bis 3G berechtigen zur Aufnahme in einer berufsbildenden mittleren Schule.
    Im Falle einer Beurteilung mit 4G ist eine Aufnahmeprüfung oder ein entsprechender Beschluss der Klassenkonferenz erforderlich.

  • Es gibt (von der 1. bis zur 4. Klasse) zwei neue Formen der Rückmeldung:

    - Die Ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung (EDL) mit dem Jahreszeugnis, eine verbale Beschreibung der Stärken Ihres Kindes.
    (Die EDL-Ziele des Schuljahres 2014/2015 finden Sie unten.)


    - Das Kinder-Eltern-LehrerInnen-Gespräch, in dem Ihr Kind mindestens einmal im Schuljahr seine besonderen Stärken präsentiert.

 

 

DOWNLOADS:

Auszug aus der Leistungsbeurteilungsverordnung:

  VERTIEFTE ALLGEMEINBILDUNG:
Sehr gut die gestellten Anforderungen in weit über das Wesentliche hinausgehendem Ausmaß erfüllt / deutliche Eigenständigkeit bzw. die Fähigkeit zur selbständigen Anwendung auf neuartige Aufgaben
Gut die gestellten Anforderungen in über das Wesentliche hinausgehendem Ausmaß erfüllt / merkliche Ansätze zur Eigenständigkeit bzw. bei entsprechender Anleitung die Fähigkeit zur Anwendung auf neuartige Aufgaben
Befriedigend     die gestellten Anforderungen in den wesentlichen Bereichen zur Gänze erfüllt / merkliche Ansätze zur Eigenständigkeit, gleichen Mängel in der Durchführung aus
Genügend die gestellten Anforderungen in den wesentlichen Bereichen überwiegend erfüllt
  GRUNDLEGENDE ALLGEMEINBILDUNG:
Befriedigend die gestellten Anforderungen in den wesentlichen Bereichen zur Gänze erfüllt / merkliche Ansätze zur Eigenständigkeit, gleichen Mängel in der Durchführung aus – auf einer niedrigeren Stufe der Komlexität (d.h. einfacher)
Genügend die gestellten Anforderungen in den wesentlichen Bereichen überwiegend erfüllt – auf einer niedrigeren Stufe der Komplexität (d.h. einfacher)
Nicht genügend die Erfordernisse von „genügend“ nicht erfüllt